Mikail Kibar

Liebe Leser, Eine Autobiographie ist immer so eine Sache. Geboren bin ich 1991 in der, meines Erachtens, zweitschönsten Stadt Deutschlands namens Heidelberg. Das Schloss und die Altstadt beherbergen viele alte Erinnerungen nicht nur der Geschichte, sondern auch meines Lebens. Mit 17 Jahren bin ich dann mit meinem Vater und meinem Bruder nach Mannheim gezogen, wo ich mein Abitur absolviert habe. Mein erstes Studium begann ich in der meines Erachtens schönsten Stadt Deutschlands, namens Freiburg. Die Zeit dort war wie ein Gedicht. Eine Zeit in der auch viele meiner Texte und die Liebe zum Schreiben entstanden. Es waren der melancholische Touch und die philosophisch-mystische Stimmung, welche zu einem Cocktail aus Verlangen nach mehr und zur Liebe zum Ausdruck heranwuchs. Zu dieser Zeit schafften es meine drei Geschwister und ich die Familie, vielleicht auch gerade durch die Macht der Worte, wieder zusammenzubringen, und den Frieden in der Familie, der über Jahre gefehlt hatte, wiederherzustellen. Dann stand ein Uniwechsel an. Genug Melancholie, es mussten Taten her. Ich zog nach Emden und fing an International Business Administration zu studieren. Mein Studium beendete ich in den USA. Jetzt wohne ich wieder in Mannheim und arbeite als Unternehmesberater. Ehrenamtliche Arbeit zieht sich durch mein Leben seitdem ich 15 Jahre alt war. Es begann mit dem Unterrichten von Grundschulkindern in Religionsinhalten des Islams, nahm seinen Lauf als Hilfsimam in der Emdener Eyüp-Sultan Moschee und setzt sich auch in Mannheim fort, indem ich verschiedene Projekte der Yavuz-Sultan-Selim Moschee aus dem Vorstand heraus leiten darf. Manchmal ohne, und manchmal mit zu viel Sinn, gehe ich an meine Texte und versuche durch die Worte mich selbst und meine Umwelt zu verändern. Meine Texte findet ihr hier. Viel Spaß wünscht euch euer Mikail Kibar! Großer Dank geht noch an Hasan-Hüseyin, der mir angeboten hat diesen Blog als Sprachrohr zu nutzen, und an Yakup Sari, der mir im Denken und Schreiben ein Vorbild ist.